Nutzfahrzeuge

Spanntechnik von EMUGE-FRANKEN bei der Herstellung von Getriebe- und Kupplungsteilen in der Nutzfahrzeugbranche.

Spanntechnik für Zugmaschinen

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Traktor, Bulldog, Schlepper – viele Begriffe, teilweise regional abhängig, haben sich für die vorwiegend landwirtschaftlich genutzte Zugmaschine etabliert. Dabei ist der Ackerschlepper nicht nur ein verlässliches Arbeitstier, sondern auch schiere Faszination: Wuchtige Bauweise, herausfordernde Einsatzumgebung und nicht zuletzt die kraftvolle Technik „unter der Haube“ lassen Herzen höherschlagen.

Wir begleiten unseren Kollegen Harald bei einer Fahrt mit seinem John Deere 5100R und lernen viel über Antrieb, Handling und Nutzen der Zugmaschinen. Darüber hinaus erklärt unser Kollege, mit welchen Spannvorrichtungen EMUGE-FRANKEN bei der Herstellung von Getriebe- und Kupplungsteilen vertreten ist.

Historie und heutige Ausführungen

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Wurden die ersten Schlepper noch zu Beginn mit Dampfmaschinen ausgestattet, erklomm man ab 1900 mit den zunehmend verbreiteten Verbrennungsmotoren neue Leistungslevel. Hohe Drehmomente bei geringer Geschwindigkeit zeichneten frühere Modelle aus. Oldtimer üben auch auf unseren Kollegen einen Reiz aus: „Unser Ford Dexta verrichtet seit 54 Jahren zuverlässig seinen Dienst. Damals, von meinem Opa gekauft, war es technisch gesehen mit einem hydraulischen Heckhubwerk, Zapfwelle und einem Achtganggetriebe auf dem neuesten Stand und mit seinen 35 PS schon ein richtig „Großer“. Er war bei allen Arbeiten im Einsatz: Ob vor dem Pflug oder dem damals noch gezogenen Mähdrescher.“

Doch wir interessieren uns mehr für den Traktor, auf dem wir sitzen. Gebaut im Jahr 2015 zählt dieser eindeutig zu den modernen Ausführungen und das in jeder Hinsicht: „Moderne Traktoren sind vielfach nutzbare Geräteträger mit oft weit über 100 kW Leistung, die auch auf der Straße flott vorankommen!“

Das Herzstück: ein leistungsstarkes Getriebe

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Um im gewählten Leistungsbereich optimal arbeiten zu können, besitzt der Traktor ein leistungsstarkes Getriebe. Neben dessen enormer Größe beeindruckt vor allem die Anzahl der Gänge, die von acht Vorwärts- und vier Rückwärtsgängen bis hin zu 60 und mehr Vor- und Rückwärtsgängen reichen kann.

Wir fragen, wozu es so viele Gänge braucht: „Ein solches Getriebe ermöglicht einen Geschwindigkeitsbereich von wenigen Metern pro Stunde hin zu 80 km/h!“. Stundenlange Ackerarbeit in Schrittgeschwindigkeit und eine flotte Heimfahrt nach getaner Arbeit schließen sich so also nicht aus.

Immer mehr Traktoren fahren mit einem stufenlosen Getriebe. Die komfortable Bedienung und flüssigere Bewegungsabläufe machen diese Bauart zum Renner unter den neuen Traktorgenerationen. Davon profitiert der Fahrer unmittelbar: „Schaltvorgänge entfallen, die Leistung bleibt konstant und das Anfahren, Bremsen und Wenden am Vorgewende ist ein Kinderspiel!"

Die Grundlagen: Spindelstock und Reitstock

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Der „Spindelstock“ (C) ist die Seite einer Bearbeitungsmaschine, auf der die Hauptspindel und der Antrieb zu finden sind. Der „Reitstock“ (A) ist die Seite einer Bearbeitungsmaschine, die zum Abstützen des Werkstücks (B) dient. Die beschriebene Anordnung muss nicht zwingend vertikal erfolgen. Horizontale Anordnungen sind ebenfalls möglich.

Spannvorrichtungen für zwei Spanndurchmesser

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Während der erstaunlich ruhigen Fahrt bekommen wir eine kurze Einführung zu Reitstock- und Spindelstockseiten von Bearbeitungsmaschinen, siehe vorheriger Absatz. Diese Grundlagen brauchen wir um zu verstehen, wie Teile für den Antriebsstrang des Traktors hergestellt werden. Unser Kollege Harald arbeitet in der Spanntechnik von EMUGE-FRANKEN. Hier konstruiert er mit weiteren Experten Spannvorrichtungen für die Verzahnung von Kupplungs-, bzw. Getriebezahnrädern.

Eine Herausforderung stellt dabei das genaue Fixieren von Werkstücken über zwei Spanndurchmesser dar. „Grundlage des Spannkonzepts ist ein zweigeteilter Spanndorn, bestehend aus einer Spindel- und einer Reitstockseite. Zur Beladung und Entnahme des Werkstücks werden die beiden Seiten auseinander und wieder zusammengefahren. Spannelemente in beiden Seiten des Spanndorns greifen dabei das Werkstück an genau definierten Durchmessern an“. Um Bohrungen im Werkstück nicht zu verschmutzen oder gar zu beschädigen gibt es Abdeckringe, die kritische Stellen überdecken.

Wir sind Ihr Partner!

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Wir sind der Ansprechpartner, wenn es darum geht, das entscheidende „My“ bei der Verzahnung von Werkstücken zu finden. Unsere Spannvorrichtungen sind der Garant für hochgenaue Rundläufe und kritische Genauigkeiten!

Fragen Sie unsere Ansprechpartner, wir sind bereit!