Motor

Höhere Produktivität bei gleichbleibender Qualität mit Spannmitteln von EMUGE-FRANKEN

Was macht ein Turbolader?

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Die Aufgabe des Turboladers besteht darin, mit Hilfe der ansonsten verlorenen Abgasenergie dem Motor verdichtete Frisch- bzw. Ansaugluft zuzuführen. Das steigert Motorleistung und Effizienz gegenüber Motoren ohne Turbolader.

Dieser besteht auf den ersten Blick aus zwei Seiten: Die Turbinenseite, die durch die abgeführten, heißen Abgase angetrieben wird und die Verdichterseite, auf der Frischluft komprimiert wird. Abgase und Frischluft werden über die markanten, schneckenartigen und extrem hitzebeständigen Gehäuse zu- bzw. abgeführt. Den rund 250° Celsius auf der Verdichterseite stehen um die 1 000° Celsius auf der Turbinenseite entgegen. Ein Verbrennungsmotor erreicht im oberen Leistungslevel Drehzahlen von 6 000 bis 7 000 Umdrehungen pro Minute. Diese erscheinen geradezu spärlich bei den bis zu 400 000 Umdrehungen pro Minute, die moderne Turbolader erreichen.

Know-how in der Spanntechnik

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Durch die hohe Temperaturbelastung und die enormen Drehzahlen sind Turbolader stark beanspruchte Komponenten und müssen entsprechend widerstandsfähig, aber auch hochgenau gefertigt werden.

Die Spanntechnik von EMUGE-FRANKEN hat mehrere Spannkonzepte für unterschiedliche Bearbeitungsverfahren bei der Herstellung von Turboladern entworfen.

In diesem Beitrag schauen wir uns eine Spannvorrichtung genauer an, die bei der Bearbeitung von Turbolader-Gehäusen eingesetzt wird.

Spannkonzept für höhere Produktivität

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Das entwickelte Spannkonzept und die umgesetzte Bauweise unterscheiden sich stark von konventionellen Spannsystemen. Auffällig ist die besondere Form und die Verwendung von Spannfingern – neben Spannhaken typisch für ein hochgenaues Membranspannfutter von EMUGE-FRANKEN. Das geschieht nicht ohne Hintergrund: Die offene Bauweise optimiert die Späneabfuhr während der Bearbeitung. Zusätzlich sorgen die markanten Spannfinger für eine definierte Planspannung und ermöglichen die Aufnahme hoher Zerspankräfte. Das steht übrigens nicht im Widerspruch zur Genauigkeit: Trotz fordernder Bearbeitung und hoher Kräfte zentriert die Spannvorrichtung das Werkstück ohne es zu deformieren - µm-genau und wiederholbar. Dazu trägt auch die Ausrichtbarkeit in allen drei Achsen bei.

Das Konzept erlaubt die Zustellung der Bearbeitungswerkzeuge von fünf Seiten, ohne dieses dafür umspannen zu müssen. Darüber hinaus sorgen spezielle Materialien für eine vollständige Korrosionsbeständigkeit, was wiederum der Langlebigkeit der Spannvorrichtung Rechnung trägt.

Unsere Ideen - Ihr Mehrwert

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Die Spannvorrichtung bietet unserem Kunden eine Menge Vorteile: An erster Stelle steht eine höhere Produktivität, die sich auch in klaren Zahlen ausdrückt: In der gleichen Zeit können bis zu 25 Prozent mehr Teile gefertigt werden, selbstverständlich bei gleicher Qualität. Ebenfalls positiv Zeitfaktoren und Prozessbeschleuniger: Die Wechselbestückungen können ohne erneutes Ausrichten sofort verwendet werden, die Spannvorrichtung verfügt über einen Schnellwechselanschluss.

Zusammengefasst: Das Spannkonzept ist innovativ und verlässlich, die Spannvorrichtung hochgenau und wartungsarm.

Fragen Sie unseren Ansprechpartner, wenn Sie mehr zu unseren Spannkonzepten für die Bearbeitung von Turbolader-Komponenten erfahren möchten. Wir sind bereit!